Heilpädagogik

Team

Corinne von Ah, Claudia Michel, Daniela Rymann, Regina Nitka: Kindergarten

Valentina Cvetkovic: 1. Klassen

Melanie Finsterbusch: 2. bis 4. Klassen

Ariane Kreider: 5. bis 6.Klassen

Zusatzinformationen Heilpädagogik

Im letzten Jahr hat die Schulische Heilpädagogik begonnen ein «Förderkonzept» für die Schule Döttingen zu erarbeiten. Das Konzept befindet sich aktuell noch in Bearbeitung.
Hier wird bereits ein Auszug des Konzepts bereitgestellt:

Ziele 

Die integrative Schulungsform soll es möglichst allen Kindern aus Döttingen ermöglichen, die obligatorische Schulzeit am Wohnort absolvieren zu können. Die grosse Heterogenität der Gesellschaft spiegelt sich auch in der Schule wider. Die Schule versucht durch ihr Angebot jedes Kind dem individuellen Leistungsvermögen entsprechend zu fördern. Somit verpflichtet sie sich, die zur Verfügung gestellten Mittel der Schulischen Heilpädagogik optimal einzusetzen. 

Grundhaltung 

Unsere Grundhaltung haben wir in sechs Leitsätzen verfasst und ausformuliert, welche auch In Bezug zu den Leitsätzen unserer Schule stehen.

Vielfalt als Chance 

Jeder Mensch ist einzigartig. Als integrative Schule sehen wir Vielfalt als Chance, mit- und voneinander zu lernen und uns dadurch gemeinsam weiterzuentwickeln. Dabei berücksichtigen wir bei der Ausgestaltung des Schulalltags unterschiedliche Begabungen, Lerntempi, Verhaltensweisen sowie familiäre und soziale Verhältnisse der Schüler*innen. 

Wertschätzende Beziehung 

Jeder Mensch an der Schule Döttingen wird mit Respekt behandelt und der Umgang untereinander basiert auf Wertschätzung und Akzeptanz. Das Stärken des Selbstwertgefühls der Kinder ist uns ein wichtiges Anliegen. 

Zusammenarbeit 

Kooperative Zusammenarbeit aller Betroffenen und Beteiligten, in der ein regelmässiger Dialog stattfindet, bietet die Basis der Integration. Eine gut funktionierende Zusammenarbeit des Schulteams ist die zentrale Gelingensbedingung eines integrativen Schulsystems. 

Empowerment 

Die Lernbegleiter*innen sind von der Entwicklungs- und Lernfähigkeit der Schüler*innen überzeugt. Sie unterstützen die Lernenden darin ihre eigenen Ressourcen bzw. Stärken zu entdecken, um diese langfristig selbstständig für sich nutzen zu können. Die Lernbegleiter*innen begegnen den Lernenden «auf Augenhöhe» mit wertschätzender Kommunikation und einem kooperativen Arbeitsbündis.

Sprache als Schlüssel 

Eine gemeinsame Sprache ist die Schlüssel-Kompetenz und Voraussetzung, um sich die Welt ein Stück eigen zu machen und mitgestalten zu können. Die an unserer Schule auf vielfältigste Weise gelernte Sprache dient uns als Basis, um uns auszutauschen. Dabei bieten wir den Schüler*innen verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten, um sprachliche Barrieren zu überwinden. 

Tragfähigkeit und Grenzen der Integration 

Integration als kontinuierlicher Prozess muss als Aufgabe der ganzen Schule und aller daran beteiligten Personen verstanden werden. Dafür braucht es eine Haltung, die geprägt ist von Offenheit, andere Perspektiven einzunehmen und das eigene Handeln regelmässig zu reflektieren und adaptieren. Mit einer Förderplanung, die als zirkulärer und kontinuierlicher Prozess verstanden wird, verpflichtet sich die Schule, zur Verfügung stehende Ressourcen optimal einzusetzen. Die Schulische Heilpädagogik kann sich dabei günstig auf die Tragfähigkeit der Schule auswirken. In Fällen, in denen die Schule die nötigen fachlichen und personellen Ressourcen nicht gewährleisten kann, werden im Interesse des Kindes externe Angebote in Betracht gezogen.